Die Anlagephilosophie

"Qualität, Unterbewertung, Geduld"


Warren Buffett:
„Die Zeit ist der Freund guter und attraktiv bewerteter Unternehmen“

Benjamin Graham: „Ein Preis unter dem inneren Wert bietet eine Sicherheitsmarge“ 

André Kostolany: „Investiere antizyklisch und sei geduldig“

 

Der Investmentansatz, der im Fonds MMT Global Value umgesetzt wird, besteht seit nunmehr über 80 Jahren. Mit seinem im Jahr 1934 erschienenen Buch „Security Analysis“ gilt Benjamin Graham als Vater des wertorientierten Anlagestils, dem sogenannten Value Investing. Dem zunächst stark nach quantitativen Kriterien ausgerichteten Ansatz fügte später vor allem Warren Buffett, ein Student Grahams, qualitative Kriterien wie dauerhafte Wettbewerbsvorteile, hinzu. Warren Buffett, Sir John Templeton oder aus der jüngeren Generation Bruce Berkowitz haben mit exzellenten Ergebnissen den Erfolg des Value Investings bewiesen. Der Ansatz hat verschiedene Facetten, allen gemein ist jedoch die Suche nach Wertpapieren, die deutlich unter ihrem inneren Wert notieren und damit eine Sicherheitsmarge („margin of safety“) besitzen.

Nach dem Motto „Kaufe den Euro für 50 Cents“ investiert das Value Team antizyklisch in stark unterbewertete Unternehmen mit herausragender Marktposition. Dabei konzentrieren sich die Value Experten bei Ihrer weltweiten Suche auf Qualitätsaktien, die deutlich unter ihrem inneren Wert notieren und damit eine Sicherheitsmarge („margin of safety“) besitzen. Besondere Aufmerksamkeit legt das Team auf Unternehmen mit guten, verständlichen und nachhaltigen Geschäftsmodellen, die von fähigen und integren Managern geführt werden. Der Fokus liegt hier auf Unternehmen, deren Management den Shareholder Value (z.B. hohe Dividenden, konsequente Aktienrückkäufe etc.) verfolgt.

Das Team investiert bevorzugt in Qualitätsunternehmen mit einer herausragenden Marktstellung, deren Aktienkurse aufgrund einer ungünstigen Branchen- oder Unternehmenssituation stark gefallen sind. Für eine Investition muss zudem eine deutliche fundamentale Unterbewertung vorliegen. Diese zeigt sich anhand von Bewertungskennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, dem Kurs-Buchwert, dem Kurs-Umsatz, der Dividendenrendite und der Eigenkapitalrendite - sowohl im historischen Vergleich als auch im Branchenvergleich. Wichtig ist auch eine sehr gute Finanzlage, die es den Unternehmen ermöglicht, Krisen nicht nur zu überstehen, sondern sogar für günstige Aktienrückkäufe oder Akquisitionen zu nutzen. Die Besonderheit der Value Strategie ist vor allem das Nutzen von antizyklischen Opportunitäten. Das Value Team investiert gerne in bei den Anlegern unbeliebten Branchen/Sektoren und sucht dabei die Value-"Perlen" heraus, die bei einer Erholung des Sektors überdurchschnittliches Kurspotential haben.

Ziel sind mittel- bis langfristig über durchschnittliche Wertzuwächse, die dann möglich sind, wenn die Kurse der Aktien wieder auf den fairen Wert der Unternehmen steigen. Die Investments im Fonds werden auf rd. 30 Einzelpositionen konzentriert. Das Fondsportfolio wird unabhängig von einer Benchmark gemanagt.